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Dr. Albrecht Schütte im Gespräch mit den Stadtwerken und Verkehrsbetrieben


V. l.: Karl Braun, Dr. Albrecht Schütte MdL, Birgit Beisel und Günter Haag. (Foto: Florian Hummel)

(bro) (fh) Anliegen und Wünsche der Eberbacher Verkehrsbetriebe standen kürzlich im Fokus eines Gesprächs zwischen Markus Böhm, dem Leiter der SWE-Verkehrsbetriebe, CDU-Stadtrat Karl Braun und dem Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Sinsheim, Dr. Albrecht Schütte.

Als Geschäftsfeld der Stadtwerke Eberbach stellen die Verkehrsbetriebe den Bus-Nahverkehr in Eberbach und der direkten Umgebung sicher. Gerade nach dem Busunglück vom Januar 2018 mit mehr als 40 Verletzten steht die Sicherheit der Fahrgäste im Mittelpunkt der Überlegungen. Dabei dürfe man aber keine falschen Erwartungen wecken: „Wir können nicht so viele Fahrzeuge und Fahrer haben, dass zu Stoßzeiten jeder Fahrgast einen Sitzplatz im Bus findet“, so Böhm, der auch noch selbst Bus fährt und so wichtige Einblicke in den Alltag der Personenbeförderung hat. Für mehr Sicherheit sei es ganz wichtig, die Fahrgäste zu sensibilisieren, die vorhandenen Sicherheitssysteme in den Bussen wie Stangen und Griffe auch zu nutzen. Das gelte auch, wenn der Bus gefühlt nur langsam unterwegs sei.

Ein weiteres spannendes Thema war die Einführung des verbundsübergreifenden BW Tarifs. Dieser Tarif ermögliche es Fahrgästen, mit einem Ticket über Verbundgrenzen hinweg mit Bus und Bahn zu fahren. Dabei, so Schütte, der sich für diesen Fortschritt mit stark gemacht hatte, werde der Preis vom Land subventioniert. Schließlich lägen die Kosten für Tickets in zwei Verbünden deutlich über den Kosten für dieselbe Streckenlänge in nur einem Verbund.

„Ich bin mir sicher, dass dieses Ticket in einer Gemeinde wie Eberbach, die direkt an mehreren Verbundgrenzen liegt, rege genutzt werden wird“, begrüßte Stadtrat Braun diese Neuerung. Zunächst gäbe es diesen Tarif für Einzelfahrten, die elektronisch oder an zentralen Automaten beispielsweise an Bahnhöfen gebucht werden, im Anschluss auch für Zeitkarten und zuletzt auch an Automaten zum Beispiel in Bussen, führte Schütte zum Abschluss aus.

Ebenfalls auf der Agenda des Gesprächs stand ein Förderprogramm des Landes, mit dessen Hilfe die Eberbacher Verkehrsbetriebe zwei neue, besonders effiziente Busse anschaffen möchten. Man habe Fördermittel für zwei Neuanschaffungen von Bussen beantragt, so Böhm. Ein Bus davon solle in der sogenannten „Mild-Hybrid“-Technik ausgeliefert werden, die bis zu zehn Prozent Emissionen einsparen könne.

„Im Verkehrsausschuss habe ich mich mit meiner Fraktion dafür eingesetzt, dass in der ganzen Diskussion um Fahrverbote nicht nur Stuttgart von Fördermitteln zur Flottenerneuerung profitiert“, erläuterte Schütte, warum dieses Programm seit 2016 aufgestockt wurde. Gemeinsam mit Günter Haag, dem Leiter der Stadtwerke Eberbach, und Birgit Beisel, zuständig für die Unternehmensentwicklung bei den Stadtwerken, sprach der CDU-Parlamentarier anschließend noch über allgemeine Anliegen und Probleme der Stadtwerke. Dabei ging es vor allem um einen sich schnell ändernden Energiemarkt.

15.01.19

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