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Betreff: SPD-Jahreshauptversammlung mit
Autor: Vandereycke (09.04.2019 21:45)

Von dem neuen Frauenbild, das offenbar bei der SPD jetzt geduldet wird, habe ich noch gar nichts mitbekommen. Wieso duldet man bei der SPD mittlerweile Kopftuchfrauen ?? Und ich Idiot dachte bisher immer, die SPD sei die Partei der Frauenemanzipation - aber so ändern sich die Zeiten.

 
Antwort von van de Kerkhof (12.04.2019 09:45)

Von der neuen Art von Beiträgen in diesem Forum, habe ich leider durch meine(n) Vorrednerin bzw. Vorredner lesen müssen.
Ich gehe davon aus, dass besagte "Kopftuchfrau" bereits emanzipiert ist und dies auch anderen nicht verwehrt - nur trägt sie eben ein Kopftuch. Sie kandidiert z.B. für den Gemeinderat (….). In der SPD ist sie sicher mehr als nur geduldet.
Gegen die von meinem Vorredner gewählte Selbstbezeichnung gibt es nichts einzuwenden. Das von ihr oder ihm verkörperte Frauen- oder Männerbild möchte man dann doch lieber nicht kennenlernen.

Antwort von Eddy (12.04.2019 10:24)

Sie machen das Thema Emanzipation an einem religiösen Kleidungsstück fest... ?!? Wenn Sie diese (Kopftuchfrau)Frau kennen würden, hätten Sie sich ihre Worte dazu sparen können... aber nun ja, ich bleib meinem Credo treu Toleranz auch gegenüber den Intoleranten

Antwort von Realist (12.04.2019 13:41)

Woher kommt die Annahme das Besagtes SPD Mitglied ein Kopftuch nicht aus freien Stücken trägt ? Woher kommt die Annahme das Kopftuch als Solches einzig als Emanzipationsgegenstand abzuwerten ? Emanzipation steht im weiteren Sinne für Freiheit also auch für die Freiheit einer Frau ein Kopftuch tragen zu dürfen ohne von einer kulturellen Abhängigkeit auszugehen. Nebenbei gesagt ist das voll und ganz mit den Grundwerten einer demokratischen Partei zu vereinbaren!

Antwort von Kochtopffrau (13.04.2019 10:12)

Das prekäre Weltbild des Themenerstellers tritt schon allein durch seine Ansicht zutage, dass Frauen in der Eberbacher SPD überhaupt irgendwie "geduldet" werden müssen. Mehr braucht man dazu wohl nicht zu sagen.

Antwort von Vandereycke (13.04.2019 13:37)

Eine emanzipierte Frau zeigt selbstbewusst ihren Kopf und ihre Haare und versteckt ihre Reize nicht hinter einem Tuch.
Kopftuch und Emanzipation schließen sich gegenseitig aus.

Antwort von Denker (13.04.2019 13:58)

Es kann dahin gestellt bleiben, ob diese Frau ihr Kopftuch freiwillig trägt oder nicht.
Das Signal ist eindeutig:
*Ich bin anders.
*Ich grenze mich von der (noch) Masse aus.
*Ich will mich nicht anpassen.

SPD Stammwähler sollten wissen was zu tun ist.

Antwort von Karo (13.04.2019 15:47)

Als Frau, die sich für Frauenrechte in aller Welt einsetzt, finde ich es auch sehr merkwürdig, dass die SPD eine Frau mit Kopftuch als Mitglied duldet. Solange Frauen und Mädchen in vielen Ländern der Welt und auch viele hier in Deutschland dass Kopftuch tragen müssen, finde ich die Botschaft die hier ausgesendet wird fatal. Erst wenn Frauen und Mädchen wirklich selbständig und mit freiem Willen (ohne dass Sie moralisch beeinflußt werden) in der ganzen Welt entscheiden können, wie sie sich anziehen, wäre das Kopftuch i.O. Leider drängt sich mir der Eindruck auf, dass man das Kopftuch unbedingt „ Gesellschaftsfähig“ machen will und somit muslimischen Frauen und Mädchen in den „Rücken“ fällt, denn es macht es schwerer für sie, sich dagegen zu entscheiden bzw. zu wehren. Dass macht mich sehr, sehr traurig und wütend.

Antwort von Vanessa (14.04.2019 15:27)

Als Frau, die sich für Frauenrechte einsetzt, finden Sie es falsch, dass eine Frau mit Kopftuch sich in der Politik engagieren will. Gleichzeitig fordern Sie, dass Frauen in der ganzen Welt tragen können, was sie möchten...aber wohl nur dann, wenn es Ihren Maßstäben entspricht. Wer Büsra kennt, weiß dass sie eine intelligente, junge Mutter von 2 Kindern ist. Sie trägt ihr Kopftuch, weil sie es möchte und sie trägt es, obwohl sie mehrfach dafür angegriffen wurde (was mehr als traurig ist). Es wäre doch schön, wenn wir alle auf die inneren Werte und die politischen Schwerpunkte achten. Im Übrigen -ich trage kein Kopftuch, ich möchte es nicht und Büsra würde niemals jemanden dazu überreden..Nur falls Sie davor Angst haben ;-)

Antwort von emanze (14.04.2019 20:42)

@Vandereycke @Denker @Karo
In Eberbach sind mir einige muslimische Frauen bekannt. Manche mit, andere ohne Kopftuch. Aber viele von ihnen durchaus emanzipiert. Ihr macht euer Urteil an einem einzigen Kleidungsstück fest.
Anderes ist uninteressant. Das ist einfach nur AFD - Propaganda.
Lieber ein Tuch auf dem Kopf als ein Brett vor demselben.

Antwort von Jan-Peter Röderer (15.04.2019 00:06)

Als Vorsitzender der Eberbacher SPD möchte ich mich nun doch einmal kurz zu dieser Diskussion äußern. Die SPD ist eine offene und tolerante Partei, Frau Isik ist eine ebenso offene und tolerante Frau, die selbstbewusst mitten im Leben steht und sich darüber hinaus noch in hohem Maße sozial und ehrenamtlich in und für Eberbach engagiert. Dies möchte sie auch zukünftig tun, nur eben zusammen mit der örtlichen SPD. Ich denke nicht, dass hierbei ein freiwillig getragenes Kopftuch im Wege stehen oder gar eine besondere Symbolwirkung hinein interpretiert werden sollte. Es geht lediglich um die Bereitschaft sich in unserer Stadt sozial und ehrenamtlich zu engagieren. Und daran könnten sich sicher einige Beitragsverfasser hier im Forum ein Beispiel nehmen.

Antwort von Vandereycke (15.04.2019 13:52)

@ Vanessa:
Mir geht es nicht um die kopftuchtragende Frau.. die kann von mir aus auch bei 35 Grad im Schatten Kopftuch tragen.
Mir geht es um die SPD, dass die sowas auf offiziellen Bildern duldet ! Damit fällt die SPD ihrer sozialdemokratischen Schwesterpartei CHP in der Türkei in den Rücken. Die CHP kämpft dort mit allen Mitteln gegen die Bestrebungen von Erdogan, das Kopftuch im öffentlichen Raum wieder hoffähig zu machen, nachdem es vor Erdogan jahrzehntelang in der Türkei verboten war ! U.a. in Istanbul macht Erdogan dieser sozialdemokratische CHP, die gegen das Kopftuch kämpft, den Wahlsieg streitig. Indem nun die SPD eine Frau mit diesem Kopftuch öffentlich für sich posieren lässt, fällt sie ihren türkischen Parteifreunden in den Rücken genauso wie den sozialdemokratischen Vorkämpferinnen für die Gleichheit und Emanzipation der Frauen aus dem Anfang des 20. Jahrhundert !

Antwort von Karo (16.04.2019 12:54)

@Vanessa und emanze
Wenn Ihr meinen Text richtig gelesen hättet, wüsstet Ihr um was es geht. Es geht hier nicht um die Person "Büsra", sondern um das Signal dass hier ausgesendet wird. Leider ist es so, dass nicht alle
Frauen und Mädchen in der Welt und auch in Deutschland das Kopftuch freiwillig tragen. Es ist so typisch, dass man gleich in die "Rechte" Ecke gestellt wird, nur weil man sich für Frauenrechte einsetzt. Ich gege mal davon aus, dass die Schreiberinnen noch einigermaßen Jung sind und sich
nicht seit Jahrzehnten für Frauenrechte einsetzen, so wie es schon unsere Mütter und Großmütter getan haben. Auch eine Fr. Büsra Isik muss sich damit auseinandersetzen, was sie mit dem Tragen des Kopftuchs in einer Gesellschaft, die nicht muslimisch Orientiert ist, signalisiert. Denn auch sie muss wissen, dass viele Frauen und Mädchen in der Welt und auch bei uns, das Kopftuch sehr oft
nicht freiwillig tragen. Viele die versuchen es abzulegen, haben große Probleme in ihren Familien
und werden sogar von ihren Familien dann in die Heimat zurückgeschickt, obwohl sie dass nicht wollen. Hier in Deutschland müssen wir genau denen Frauen und Mädchen zur Seite stehen. Dass geht aber nicht, wenn man ein Brett vor dem Kopf hat !!!

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